Anwendungsforschung

In Deutschland gibt es derzeit rund 1000 Unternehmen, die im Bereich Nanotechnologien forschen und entwickeln, Produkte vermarkten oder Dienstleistungen anbieten. Der Gesamtumsatz der Nanotechnologieunternehmen wurde 2011 auf rund 13 Milliarden Euro geschätzt. Zehn Prozent davon werden in die Forschung investiert.

Neben zahlreichen Hochschulen und Forschungsinstitutionen ist hauptsächlich die Industrie in anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsfeldern aktiv. Zu den industriellen „Schwergewichten“ in Sachen Nanotechnologieforschung gehören Unternehmen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Pharma, Energie, Optik und Chemie. Aber auch im Maschinenbau, im Bereich Sicherheits- und Transportwesen und in der Automobil-, Bau- und Textilindustrie wird intensiv geforscht. 
Mit BASF SE, Bayer Material Science AG und Evonik AG sind drei der fünf weltgrößten Produzenten von Nanomaterialien in Deutschland ansässig.

Die Zahl der Forschungsfelder und konkrete Projekten in Unternehmen ist riesig. Das Spektrum von natur-, medizin- und ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen ist über viele Disziplinen hinweg breit gefächert (siehe Tabelle unten). Es reicht von antibakteriellen Zusätzen in Wandfarben über „selbstheilende“ Lacke, Nanopartikel zur Krebsbekämpfung und optischen Spezialgläsern bis hin zu besonders leistungsfähigen Batterien.

(Stand: Dezember 2011)



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