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3D-Druck, was ist das? Vortragsveranstaltung in Koblenz

(08.06.2015) Was umgangssprachlich als 3-D-Druck bezeichnet wird, heißt in der Sprache der Fachleute Generative Fertigung. Dabei dienen digitale Konstruktionspläne als Vorlagen für Maschinen, die winzigste, zum Teil nur nanometergroße, Werkstoffteilchen Schicht für Schicht zu dem gewünschten Teil aufbauen. Ein Vortrag am 18. Juni 2015 gibt Neugierigen in Koblenz einen Überblick über die verschiedenen Verfahren.

Während Bauteile, Implantate und andere Gegenstände bisher durch Umformen, Zusammenfügen oder Trennen von Festkörpern hergestellt werden, erlauben die verschiedenen Techniken der generativen Fertigung, die gewünschten Gegenstände direkt aufzubauen. Das geht so präzise, dass selbst kleinste Bauteile akkurat hergestellt werden können. Individuell angepasste Hörgeräte, passgenaue Zahnkronen, Maschinenbauteile oder Fertigteile für den Hausbau – die fortschreitende Entwicklung der additiven, also „aufbauenden“ Produktionsweisen verändert die Produktionsprozesse und die Rolle, die der Mensch darin spielt. Produkte können ohne großen Aufwand individuell angepasst werden, selbst komplexe Formen sind problemlos möglich.

In einem Vortrag „Generative Fertigung (3D-Druck) – wie wir in Zukunft digital produzieren“ wird der Diplom-Designer Christoph Krause von der Handwerkskammer Koblenz einen Einblick in die Praxis der generativen Fertigung gewähren. Dabei wird er nicht nur die verschiedenen Verfahren vorstellen, sondern auch den Wandel des Konsumenten zum Prosumenten skizzieren.

„Generative Fertigung (3D-Druck) – wie wir in Zukunft digital produzieren“
Donnerstag, 18. Juni 2015
17:00 Uhr
Hochschule Koblenz, Rhein-Mosel-Campus
Konrad-Zuse-Straße 1
Veranstalter: Verbraund der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)
Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr: www.hs-koblenz.de

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