Service-Navigation

Suchfunktion

BMUB lud zum Fachdialog über Nanotechnologien im Lebensmittelbereich

Im Rahmen des Nano-Aktionsplans der Bundesregierung ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) seit dem Jahr 2006 Gastgeber des NanoDialogs. Er bietet den Rahmen für einen konstruktiven Austausch der gesellschaftlichen Interessengruppen zu Chancen und Risiken von Nanotechnologien, um zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Nanomaterialien zu kommen. Am 15. und 16. Juni standen die Lebensmittel und Verpackungen im Mittelpunkt.

Foto: BMUB/Sascha Hilgers

Auf Einladung des Bundesumweltministeriums kamen dabei Vertreter von Wissenschaft, Kirche, Industrie, Verbraucherorganisationen, Umweltverbänden, Regierung und Behörden zusammen. Sie erörterten unterschiedliche Fragestellungen zu den möglichen Auswirkungen, die Nanomaterialien in Lebensmitteln und Verpackungen auf Umwelt und Gesundheit haben könnten. Konkret ging es um den Einsatz von Nanomaterialien in Lebensmitteln, Lebensmittelzusatzstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln sowie in Lebensmittelkontaktmaterialien. Darüber hinaus waren Analytik und Messmethoden Gegenstand der Diskussion.

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: "Dieser seit nun fast 10 Jahren bestehende Stakeholder-Dialog ist einzigartig in Europa. Er stellt einen wichtigen Bestandteil im Austausch gesellschaftlicher Interessengruppen zu Chancen und Risiken im Sinne eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit Nanomaterialien dar. Deshalb werden wir den Dialog in einer 5.Staffel von 2016-2017 fortsetzen."

Der NanoDialog der Bundesregierung wurde 2006 im Rahmen des Aktionsplans Nanotechnologie unter der Federführung des Bundesumweltministeriums als zentrale, nationale Dialogplattform geschaffen. Mehr dazu sowie die Dokumentationen der vorangegangenen FachDialoge finden Sie auf den Seiten des BMUB.

Fußleiste