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Marktcheck Kosmetik – Experten diskutieren

(14.12.2015) Dass in Kosmetika Nanomaterialien eingesetzt werden, ist bekannt. Welche Nanomaterialien dabei die Hauptrolle spielen und wie weit die entsprechenden Produkte im Sortiment verbreitet sind, ist dagegen weniger klar. Erkennen Verbraucher sie überhaupt? Und wie gehen Händler mit ihren Fragen um? Um diesen Fragen nach zu gehen, führte das MLR in diesem Jahr den „Marktcheck Kosmetik“ durch. Anfang Dezember wurden die Ergebnisse vorgestellt.

Für die Studie „Marktübersicht für kosmetische Produkte mit Nanotechnologien in Baden-Württemberg“ ließ das Verbraucherministerium Baden-Württemberg in diesem Jahr untersuchen, wie stark nanomaterialhaltige Kosmetika eigentlich in den Sortimenten baden-württembergischer Einzelhändler vertreten sind, welche Fragen das möglicherweise bei Verbrauchern aufwirft und wie die Händler mit diesen Informationsbedürfnissen umgehen.

Die Gesichter des Marktchecks (v.l.n.r.: Prof. Dr. Bruno Preilowski (Zeppelin Universität), Sabine Bietz (CCMP, Zeppelin Universität), Prof. Dr. Lucia Reisch (CCMP, Zeppelin Universität), Ministerialdirektor Wolfgang Reimer, Laura Gross (Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.), Claudia Baumung (CVUA), Dr. Jens Reiber (Firma Wessling). Foto: MLR


Zusammenarbeit
Dafür lieferte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (CVUA) die Daten über die Kosmetika, die
- in Baden-Württemberg hergestellt werden und
- kennzeichnungspflichtige Nanomaterialien enthalten.

Die Zeppelin-Universität Friedrichshafen untersuchte das tatsächliche Einkaufsverhalten der Verbraucher mittels Eye-Tracking-Analyse. Die VERBRAUCHER INITIATIVE ging der Frage nach, ob sich Verbraucher mit ihren Informationsbedürfnissen an die Händler kosmetischer Mittel wenden, wie weit sich diese darüber bewusst sind und wie die Handelsunternehmen damit umgehen.

Expertenworkshop
Im Rahmen eines Expertenworkshops wurden die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden am 4. Dezember 2015 in Stuttgart präsentiert. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Nichtregierungsorganisationen diskutierten im Anschluss. welche Nanomaterialien sich am Markt etabliert haben, wie Verbraucherinnen und Verbraucher die bestehenden Kennzeichnungen auf Kosmetika wahrnehmen und wie der Handel mit seiner Verantwortung als Mittler zwischen Herstellern und Verbraucherschaft umgeht.

Die Ergebnisse der Studie sowie eine Zusammenfassung der Diskussionen finden Sie in Kürze auf dem Nanoportal.

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