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Nano-Experimente für den Chemieunterricht

(04.02.2015) Smartphones, LED-Lichter, Sonnencremes – auch Schüler wissen, dass Nanomaterialien ihren Alltag begleiten. Wie sie genau funktionieren, welche Nanomaterialien es gibt und die Merkmale von Nanostrukturen könnten Themen für einen alltagsnahen Chemieunterricht sein. Wissenschaftler der Universität Ulm haben einen Chemiebaukasten entwickelt, mit dem Lehrer und Schüler einfach in die Nano-Welt einsteigen können.

Foto: Aug. Hedinger GmbH u. Co KG, Stuttgart. www.der-hedinger.de

Über mehrere Jahre hat Prof. Ulrich Ziener, Professor am Institut für organische Chemie III der Universität Ulm, zusammen mit Lehramtsstudentinnen und –studenten und in enger Zusammenarbeit mit Schulen den „Chemiebaukasten“ zur Nanotechnologie entwickelt. Sie setzen dabei auf ein Themenfeld, das viele interessiert, aber im Chemieunterricht (bisher) nicht vorgesehen ist.


Für Neugierige ab der fünften Klasse
Die Experimente, die sich entweder die Eigenschaften nanostrukturierter Materialien zunutze machen oder modellhaft einen Eindruck von Nanomaterialien geben, richten sich an Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse. In unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden können engagierte Lehrer so das Chemielabor der Schule unter anderem dafür nutzen, den Lotuseffekt zu veranschaulichen, Flüssigkristalle herzustellen oder eine eigene Sonnencreme anzurühren.

Das "Experimentierset zur Nanotechnologie" enthält alle nötigen Chemikalien und Materialien sowie ausführliche Versuchsbeschreibungen und Hintergrundinformationen für Lehrer und Schüler. Die Schulen können den Koffer direkt beim Hersteller, der auf Lehrmittel spezialisierten Firma Hedinger, bestellen.

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