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Gute Labor-Praxis

Damit Studien international anerkannt werden, müssen sie zwei Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen nach den OECD-Test-Richtlinien durchgeführt sein und die Regeln der Guten Labor-Praxis (GLP) einhalten.

Die Gute Laborpraxis ist dafür da, die Versuche fälschungssicher und nachvollziehbar zu machen. Sie ist ein Qualitätssicherungssystem für Sicherheitsprüfungen im Umwelt- und Gesundheitsbereich. Dabei geht es sowohl um die Rahmenbedingungen und den organisatorischen Ablauf (Planung, Durchführung und Überwachung) solcher Untersuchungen als auch um die Aufzeichnung, Archivierung und Berichterstattung.
 

Foto: MLR / Magali Hauser

GLP heißt also auch, alle Tätigkeiten und alle Entscheidungen transparent zu machen. Vor der Untersuchung wird ein Prüfplan geschrieben. Die Protokolle der Versuche werden im Labor von Hand geführt, alle Unterlagen werden 20 Jahre lang unter Verschluss aufbewahrt. So füllen etwa die Stehordner zur Langzeitstudie Nano in Vivo mehrere Regalmeter, bei allen beteiligten Institutionen. Das mag altmodisch erscheinen, hat sich aber bewährt: Handge-schriebene Dokumente sind nicht so leicht zu manipulieren wie elektronische. Papierdoku-mente sind immer lesbar und die Personen, die daran gearbeitet haben, lassen sich zweifellos zuordnen und identifizieren.
 

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